Kevin` Delfintherapie im Jahr 2011

Abschlussbericht Curaçao Dolphin Therapy and Research Center

Name: Kevin Ohde
Geburtsdatum: 15.10.1997
Deutschland
Diagnose: F84.9 Tief greifende Entwicklungsstörung, nicht näher bezeichnet

Kevin erhielt im Zeitraum vom 07.11.11 – 20.11.11 insgesamt 10 Therapieeinheiten im CDTC. Am ersten Tag bekam er die Moeglichkeit, die Delphine, die Umgebung und die Mitarbeiter des CDTC kennenzulernen. Außerdem wurde eine Befunderhebung zur Evaluierung des aktuellen Status durchgefuehrt. Ergaenzend zum CDTC – Erfassungsbogen wurde ein Elterngespraech/ Aufnahmegespraech gefuehrt, in dem unter anderem Besonderheiten von Kevin besprochen und Therapieziele festgesetzt wurden. Darueber hinaus wurden taeglich Gespraeche zur Auswertung der Therapieeinheiten durchgefuehrt.
Die Delphintherapie im CDTC wird nach verhaltenstherapeutischen Prinzipien (positive Verstaerkung, operantes Konditionieren) und wissenschaftlichen Grundlagen durchgefuehrt. Außerdem sind psychologische Familienkonsultationen moeglich. Die Kinder werden von einer internationalen, multidisziplinaeren Gruppe von Therapeuten betreut. Die Therapeuten sind in hot lesbian porn folgenden Bereichen ausgebildet, zertifiziert und staatlich anerkannt:
Physiotherapie Ergotherapie
Sprachtherapie Verhaltenstherapie Sonderpaedagogik Psychologie
Die genannten Therapiebereiche werden in Abhaengigkeit von den Therapiezielen des jeweiligen Kindes kombiniert, eingesetzt und in die tiergestuetzte Therapie eingefuegt.
Kevin war mit seiner Mutter Doreen und einer Freundin der Familie zu seiner zweiten delphingestuetzten Therapie nach Curacao ins CDTC gekommen. Wir haben uns sehr gefreut, sie wieder bei uns begruessen zu duerfen.
Im Eingangsgespraech mit der Mutter erfuhren wir mehr ueber Kevins zwischenzeitliche Entwicklung. 2010 sei Kevin ein Vagusnervstimulator eingesetzt worden, wodurch sich die Haeufigkeit der Anfaelle reduziert habe und Kevin wacher und aufgeschlossener sei. Ausserdem lasse er sich auch mehr auf Neues ein. Er besuche eine Foerderschule, in der er von einem Integrationshelfer begleitet werde. Kevin besuche gern die Schule und liebe den Kontakt mit anderen Kindern. Er erhalte Reittherapie, therapeutisches Schwimmen, Musiktherapie, Ergotherapie und Physiotherapie. Die Kommunikation laufe z.T. ueber Bildkarten und ja/nein-Karten ab oder dadurch, dass Kevin auf das zeige, was er haben wolle. Er lautiere zudem auch auf /a,m/. Kevin esse meist zerdrueckte oder puerierte Kost und trinke aus einem Glas. Kaubewegungen seien kaum zu beobachten. Insgesamt sei er sehr beruehrungsempfindlich im Gesicht, weshalb auch das Zaehneputzen aeusserst schwierig sei. Kevin koenne alleine laufen bzw. mit minimaler Unterstuetzung, jedoch zeige er noch Einschraenkungen im Bereich Gleichgewicht und Koordination. Spuere er Unterstuetzung, verlasse er sich darauf, dass die andere Person auf ihn aufpasse, so dass sein Gangbild dann deutilch schlechter werde. Kevin trage noch Windeln, da sich das Toilettentraining schwierig gestalte.
Kevins essay writing Therapieziele waehrend des Aufenthalts im CDTC beinhalteten:
Verbesserung der Kommunikation Verbesserung der motorischen Faehigkeiten Desensibilisierung im orofacialen Bereich Foerderung des Kauens Steigerung der Motivation/ Kooperation
Zu Beginn der ersten Therapieeinheit erklaerten wir Kevin anhand eines Fotobuches den Ablauf unserer zweistuendigen Therapieeinheit: In der ersten halben Stunde fuehrten wir Uebungen in einem Therapieraum durch, danach schlossen sich bis zu 60 min. Dock- und Wasserzeit an. Anschliessend wurde geduscht und es fand ein Elterngespraech statt.
Von Anfang an strukturierten wir die Therapiezeit so, dass fuer Kevin der Ablauf jederzeit transparent war. Als visuelle Hilfe nahmen wir eine Klettbandtafel zur Hand, auf der die einzelnen „Arbeitsschritte“ abgebildet waren. Sobald eine Aufgabe erledigt war, sollte Kevin die entsprechende Karte abnehmen und mit Blickkontakt an die Praktikantin weiterreichen. Auf diese Art und Weise hatte Kevin stets einen Ueberblick. Ebenso gaben wir ihm ueber die Dauer einer Aufgabe Auskunft, so dass auch hier ein zeitliches Limit eingehalten wurde.
Ein wichtiger Bestandteil von Kommunikation ist das Herstellen von Blickkontakt. Kevin war durchaus in der Lage, Blickkontakt herzustellen, vermied diesen jedoch haeufiger. Wir forderten ihn stets dazu auf, seine Aufmerksamkeit auf seinen Gespraechspartner zu lenken.
Darueberhinaus konnte er auf diese Weise das Mundbild seines Gegenuebers verfolgen, was ebenso wichtig iphone porn fuer die sprachliche Entwicklung ist. Ueber das Mundbild werden wichtige Informationen (ueber den visuellen Kanal) zur Realisation von Lauten und Lautverbindungen vermittelt.
Um Kevins Eigeninitiative zu foerdern und seine Eigenverantwortung zu staerken, liessen wir Kevin aus verschiedenen Therapieangeboten auswaehlen, so dass er sich aktiv an der Gestaltung der Therapie beteiligte. Wir lobten ihn stets fuer positives Handeln und Verhalten und legten auf diese positiven Aspekte unseren Schwerpunkt, um ihn dazu zu motivieren, dies haeufiger zu zeigen. Dies bezog sich selbstverstaendlich auch darauf, dass Kevin so viel wie moeglich bei alltagsrelevanten Handlungen und Ablaeufen mithalf (z.B. Umziehen, Transfers,…). Waehlen konnte Kevin dann aus verschiedenen Spielangeboten und/oder wir boten ihm die ja-/nein-Karten als Antwortmoeglichkeit an. Im Wasser konnte er mit Hilfe der sog. „behaviour cards“ Aktionen mit seinem Delphin auswaehlen. Es zeigte sich, dass Kevin schneller und gezielter anwortete, wenn er dabei am Ellbogen gestuetzt wurde.
Um Kevins motorische Faehigkeiten, aber auch sein Gleichgewicht und seine Koordination zu foerdern, stellten wir ihm in diesem Bereich Aufgaben. Dabei befand er sich in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z.B.:
Stand gay sex Sitz Kniestand Bauchlage
In diesen unterschiedlichen Ausgangsstellungen sollte Kevin dann Aufgaben bewaeltigen. Dazu gehoerte z.B. einen Ball in einen Basketballkorb werfen, Autos auf eine Autobahn stellen, Sortierspiele, Bilder von einer Vorlage abnehmen oder wieder anheften. Dabei achteten wir auch darauf, das Greifen besonders zu ueben, da es Kevin sehr schwer fiel, etwas zu greifen, festzuhalten und die Hand wieder zu oeffnen, wenn es noetig war. Auch hier gaben wir nur so viel Unterstuetzung wie noetig und es war deutlich sichtbar, dass er von minimaler taktiler Unterstuetzung profitierte.
Die taktile Stimulation der Hände und Fuesse ist ebenfalls wichtig für die motorische und sensorische Entwicklung im Mundbereich und somit für Kevins Sprachentwicklung, da im Kortex (Großhirn) ein enger Zusammenhang zwischen dem Mundbereich und den Händen besteht. Man geht davon aus, dass die Hände und Füße den Mundbereich im Kortex repräsentieren. Aus diesem Grund fuehrten wir auch Massagen an den Haenden und Fuessen durch.
Darueberhinaus fuehrten wir auch Kopf- und Gesichtmassagen durch, die Kevin immer besser tolerieren konnte. Dabei kamen Elemente aus dem Castillo-Morales-Konzept zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein Konzept auf neurophysiologischer Basis, bei dem die sensorische und motorische Entwicklung gefoerdert wird und ein Schwerpunkt auf der Behandlung des orofacialen Bereiches liegt. Mit Zug, Druck und vor allem Vibrationsreizen arbeiteten wir mit Kevin in der motorischen Ruhe, bei der ein besonderes Augenmerk auch auf die Atmung gelegt wurde. Gleichzeitig verbesserten diese Reize die Koerperwahrnehmung und unterstuetzten die Vertikalisierung. Wir arbeiteten mit Kevin in Rueckenlage. In dieser Position und mit Hilfe der Vibrationen gelang es Kevin, sich oft zu entspannen und den Grundtonus zu senken.
Um Kevin besonders im orofacialem Bereich zu foerdern, boten wir ihm viele Reize an. Dazu gehoerte z.B. eine Zahnfleischmassage, bei der mit einem Finger alle 4 Quadranten des Kiefers massiert werden. Ausserdem boten wir einen Minimassagestick an, den wir zum einen extraoral einsetzten und auch intraoral, indem wir den Massagestick auf einen Holzmundspatel legten, so dass dieser vibrierte, und wir mit dem Spatel intraorale Reize setzten konnten.
Die intraoralen Stimulationen liess Kevin in Abhaengigkeit von seiner Tagesform gut zu. Kevin selbst suchte sich hot milfs viele intraorale Reize, indem er z.B. seine Finger in den Mund steckte oder sich mit den Haenden viel Wasser (Salzwasser) in den Mund spritzte, waehrend wir im Meer schwammen. Wir empfehlen, Kevin weiterhin viel intraoral zu stimulieren, damit sich dort seine Sensibilitaet reguliert und er Reizsetzungen in diesem Bereich besser tolerieren kann und um insbesondere das Zaehneputzen zu erleichtern.
Zu unseren Therapieangeboten, aus denen Kevin waehlen konnte, gehoerte auch das i-Pad. Kevin entschied sich einige Male fuer das i-Pad. Das i-Pad hot lesbian porn wird mit Hilfe eines Touchscreen bedient. Uns war es wichtig auszuprobieren, ob Kevin ueberhaupt Interesse daran zeigte und ob ihm die Anwendung ueber den Touchscreen gelang. Aehnlich wie beim Auswaehlen von (Bild-) Karten, wurde Kevin am Ellbogen und Zeigefinger (im Sinne der gestuetzten Kommunikation) gestuetzt. In den ueberwiegenden Faellen zeigte er dabei auch eine gute Hand-Auge-Koordination. Das i-Pad koennte eventuell fuer die Zukunft interessant sein als Kommunikationsmittel. Dies sollte jedoch zunaechst in den Therapien weiter ausprobiert werden, um zu gewaehrleisten, dass die Anwendung fuer Kevin moeglich ist.
Kevin und sein Delphin Lina haben sich in Windeseile angefreundet. Kevin genoss sichtlich seine Zeit lesbian porn movies im Wasser mit Lina und besonders die aktiven Aktionen mit ihr machten ihm viel Spass.
Folgende Veraenderungen wurden am Ende der zweiten Therapiewoche von Kevins Mutter und von uns beobachtet:
Verbesserung der Aufmerksamkeit Verbesserung der Konzentration Staerkung der Aufnahmefaehigkeit und des Selbstwertgefuehls Verbesserung im Bewegungsablauf
Diese cartoon porn videos zwei Therapiewochen koennen als Aufbautherapie an die vorausgegangene delphingestuetzte Therapie gewertet werden. Darum sollte diesem Bericht stets der Therapiebericht von Kevins vorhergegangener Delphintherapie zu Grunde gelegt werden. Der Therapieabschlussbericht behaelt nach wie vor seine Bedeutung, da viele der beschriebenen Therapieinhalte, -ansaetze und –durchfuehrung in Bezug auf Kevins Momentansituation auch zu diesen zwei Therapiewochen aktuell sind.
Lieber Kevin! Wir hatten zwei tolle Wochen mit Dir und short term loans wir wissen, dass noch eine ganze Menge in Dir steckt. Zeig, was Du kannst! Fuer Dich und Deine Familie wuenschen wir alles Gute!
Herzliche Gruesse,
Heike Ervenich
Dipl.-Sprachheilpaedagogin
CDTC

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